Neue Energievorgaben der EU

Wo schlecht gedämmte Immobilien schon heute an Wert einbüßen

Die Preisunterschiede zwischen energetisch gut und schlecht ausgestatteten Wohngebäuden sind hoch – und könnten noch wachsen. Manuel Beermann, Verantwortlicher für das Produktmanagement Immobilien im Privatkundengeschäft der Deutschen Bank, erklärt, wie Sie Ihre Kunden bei Modernisierungen unterstützen können.

Auf dem Immobilienmarkt tritt zur Bedeutung der Lage zusehends die energetische Ausstattung eines Objekts – wie groß die daraus resultierenden Preisdifferenzen schon sind, zeigt die jüngste Auswertung des Postbank-Wohnatlas 2023. In Frankfurt am Main liege die Differenz beim Quadratmeterpreis zwischen sanierten und unsanierten Angebotsobjekten inzwischen bei rund einem Drittel, benennt Manuel Beermann, Head of Product Management Residential Real Estate bei der Deutsche Bank AG, im Video-Gespräch ein Beispiel aus der Studie.

Energievorgaben der EU

Eine EU-weite Sanierungspflicht ist zwar vom Tisch. Doch eine Vereinbarung von EU-Parlament und -Rat sieht vor, dass der durchschnittliche Primärenergieverbrauch von Wohngebäuden bis 2030 um mindestens 16 Prozent, bis 2035 um mindestens 20 bis 22 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 2020 sinken sollen. Dafür wie auch für den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen beim Heizen bis 2040 müssen die Mitgliedstaaten mit geeigneten Maßnahmen sorgen.

„Daher sollten diejenigen entspannter auf die Situation gucken, die nicht in den schlechtesten Energieeffizienzklassen unterwegs sind“, so Immobilienexperte Beermann. Viele haben das bereits erkannt, wie eine aktuelle Umfrage von McMakler belegt: Sie zeigt, dass Kaufwillige die Energieeffizienz von Wohnimmobilien inzwischen als eines der wichtigsten Kriterien bei ihrer Entscheidung ansehen.

Unterstützung für Ihre Kunden

Der Deutsche Bank Konzern unterstützt Ihre Kunden ganz konkret bei Finanzierung und Planung energetischer Modernisierungen. Deutsche Bank Manager Beermann verweist etwa auf „Konditionsvorteile, zum Beispiel mit dem BHW KlimaDarlehen“ oder Hilfestellung bei der Identifikation weiterer Förderprogramme über den BHW FörderService. „Aktuell arbeiten wir zudem an einer Erweiterung unseres Informations- und Serviceangebots“, betont Beermann. Diese solle im ersten Quartal 2024 den Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern vorgestellt werden.

Unser Tipp: Sprechen Sie schon jetzt wieder Ihre Kunden an, die ihre Baufinanzierung vor 2022 abgeschlossen haben – für Modernisierungswünsche und -bedarfe stehen wir Ihnen mit passenden Produktlösungen zur Seite.

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